Malapascua – Ein kleines Paradies, das dich nie wieder loslässt
Es ist kurz nach Sonnenaufgang, als das Boot langsam an Malapascua heranfährt. Das Wasser glitzert in einem tiefen Türkis, feiner Sandstrand zieht sich wie ein weißes Band um die Insel, und Palmen wiegen sich im warmen Wind. Hinter mir liegt eine Reise, die in Cebu begann – vor mir ein Ort, der mein Herz im Sturm erobern wird.

Ankommen im Insel Rhythmus
Schon beim Anlegen merke ich: Hier gibt es keine Hektik. Keine Autos, nur schmale Wege, Sand unter den Füßen und das stete Rauschen der Wellen. Die Luft riecht nach Salz und gegrilltem Fisch. Einheimische winken, Kinder lachen – dieses Lächeln ist ansteckend.
Morgens wacht man hier nicht vom Handywecker auf, sondern vom Krähen der Hähne und dem Klang der Brandung. Die Tage verfliegen langsam, zwischen Strandspaziergängen, spontanen Gesprächen und dem Blick aufs endlose Meer.
Von Cebu ins Paradies
Mein Tag startete am Mactan-Cebu Airport. Noch spüre ich den letzten Hauch Klimaanlagenluft, als ich den Flughafen verlasse. Ein Fahrer mit einem handgemalten Schild winkt mir zu – der Van wartet. Wir fahren durch die Straßen von Cebu, vorbei an bunten Jeepneys, Obstständen mit leuchtend gelben Mangos und Kindern, die an den Straßenseiten spielen.
Vier Stunden dauert die Fahrt nach Maya Ferry Terminal im Norden der Insel Cebu. Wer sparen möchte, steigt am Cebu North Bus Terminal in einen klimatisierten Bus – kostet nur etwa 300–350 PHP (5–6 €) und dauert rund 4,5 Stunden. Der Van oder ein Taxi ist schneller und bequemer, aber mit 3.000–3.500 PHP (50–60 €) pro Fahrzeug natürlich teurer.
In Maya wartet schon die nächste Etappe: ein Auslegerboot – eine Bangka – für die letzten 30 Minuten bis Malapascua. 100–150 PHP (2–3 €) kostet die Überfahrt, manchmal muss man bei Ebbe noch ein kleines Zubringerboot nehmen (+20 PHP).
Unter Wasser – Die Magie der Tresher Sharks
Malapascua ist weltberühmt für seine Tresher Sharks (Fuchshaie). Sie sind die Stars am Monad Shoal, einem Unterwasserplateau, das nur 30 Minuten Bootsfahrt entfernt liegt.
Um sie zu sehen, muss man früh raus – 04:30 ist sehr früh. Noch vor Sonnenaufgang gleiten wir durchs dunkle Meer, nur das Knattern des Bootsmotors und ein paar leuchtende Sterne über uns. Unter Wasser bricht dann langsam das erste Licht des Tages durch, und aus der Tiefe kommt er – majestätisch, langgezogener Schwanz, ruhige Bewegungen. Ein Moment, der mir Gänsehaut beschert.
Weitere Tauchhighlights
- Gato Island – Höhlen, Riffhaie, atemberaubende Korallenlandschaften
- Lighthouse – Nachttauchgang mit Mandarinfischen und seltenen Makro-Sichtungen
- Kimud Shoal – Tigerhai für die Glückspilze
- Lapus Lapus – bunt bewachsene Felsformationen, perfekt für Fotografen
Egal ob Großfisch oder winzige Nacktschnecke – die Unterwasserwelt von Malapascua ist einfach spektakulär.






Eine Insel, die süchtig macht!
Wir haben schon viele schöne Inseln gesehen, aber Malapascua auf den Philippinen, da ist es das Gesamtpaket, welches uns überzeugt hat, super geile Tauchgänge, Übernachtungsangebote für jeden Geldbeutel und der ungeheure Insel Vibe bis spät in die Nacht. So sind aus geplanten 4 Tagen dann 14 Tage und 28 Tauchgänge geworden. Spaß muss sein!
Wohnen & Genießen
Von einfachen Bambushütten bis hin zu charmanten Resorts direkt am Strand gibt es hier für jedes Budget etwas. Besonders schön: Einige Unterkünfte wie Hippocampus Resort oder das Ocean Vida Resort haben ihre Restaurants direkt im Sand – du tafelst mit den Füßen im warmen Sand, während kleine Wellen ans Ufer rollen.
Kulinarisch ist die Insel vielseitig:
- DevoZen Coffee Shop – bester Kaffee der Insel, perfekt für einen entspannten Start in den Tag
- Angelina’s Italian – hausgemachte Pasta & Pizza mit Blick aufs Meer
- Frische philippinische Gerichte mit viel Meeresfrüchten an fast jeder Ecke
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Abende voller Musik und Meer
An den Wochenenden pulsiert Malapascua: Mehrere Locations bieten Livebands, die mit Gitarre und Percussion für tropische Partystimmung sorgen. Am Bounty Beach, der „Nachtzone“ der Insel, reihen sich Bars, kleine Tanzflächen und gemütliche Sitzecken direkt am Wasser. Ein kühles San Miguel in der Hand, Füße im Sand, Musik in der Luft – so endet ein perfekter Tag.
Für Nichttaucher
Auch wer nicht taucht, kann Malapascua lieben:
- Schnorcheln an bunten Korallenriffen
- Spaziergänge zu einsamen Stränden wie dem Langob Beach
- Bootsausflüge zu Nachbarinseln
- Massagen direkt am Meer
- Und vor allem: diese Sonnenuntergänge, bei denen der Himmel in Pink, Orange und Gold brennt
Alle Preise in USD
Leihmaterial | 1 Tag | 1 Woche | 10 Tage |
---|---|---|---|
ABC Ausrüstung | 9 | 28 | 30 |
G Flossen | 5 | 20 | 23 |
BCD | 9 | 32 | 38 |
Neopren Anzug 3 mm | 8 | 45 | 53 |
Neopren Anzug 5 mm | 8 | 45 | 53 |
Neopren Anzug 7 mm | 10 | 55 | 60 |
Tauch Computer | 12 | 60 | 68 |
Tauchlampe | 8 | 45 | 55 |
Kompass | 6 | 24 | 30 |
Atemregler Set | 15 | 80 | 98 |
Tank 10 L | 8 | 48 | 56 |
Tank 12 L | 11 | 64 | 76 |
Tank 15 L | 14 | 88 | 110 |
Nitrox 30% | 4 | 24 | 32 |
Ihr wollt euch nicht selbst um die Transfers kümmern? Das ist kein Problem, denn die meisten Resorts bieten eine Abholung vom Flughafen an, dies ist die bequemste Lösung. Preis auf Anfrage.
FAQ zu Malapascua
1. Wie lange sollte man bleiben? Mindestens 4–5 Tage, um Tauchspots und Inselfeeling voll auszukosten.
2. Gibt es Geldautomaten? Nein, Bargeld vorher in Cebu abheben.
3. Beste Reisezeit? Dezember bis Mai (Trockenzeit).
4. Kann man Tresher Sharks auch ohne Tauchschein sehen? Leider nicht – sie leben in Tiefen von 25–30 Metern.
5. Ist die Insel auch für Anfänger geeignet? Ja, viele Tauchschulen bieten Einsteigerkurse.
6. Gibt es ärztliche Versorgung? Nur eine kleine Klinik, größere Eingriffe in Cebu.